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Siebdrucker

Einrichten auf neue Technologien ist das Motto der Ausbildung zum Siebdrucker. Denn das digitale Zeitalter beherrscht auch die Arbeitsplätze in der Druckindustrie. Flexible Ausbildungs- und Prüfungsanforderungen erlauben schnelle Anpassung an das Tempo des technischen Fortschritts.

Siebdrucker und Siebdruckerinnen (rund 20% der Azubis sind Frauen) erstellen Drucksachen in unterschiedlichen Formen und Materialien. Gleichgültig, ob aus Papier, Glas oder Kunststoffen, ob eben oder gebogen, der Siebdruck ist das Druckverfahren für individuelle Fälle. Flaschen, Dosen, Textilien, aber auch Radioskalen, Verkehrszeichen und Glastafeln – das Spektrum für Siebdruckprodukte kennt fast keine Grenzen. Für die Ausbildung zum Siebdrucker gelten eigene Bestimmungen. So gehören zu den Aufgaben außer dem Druck auch die Druckvorstufe und die Druckformherstellung. Während der Ausbildung können sich die Auszubildenden je nach Neigung und Leistungsspektrum des Ausbildungsbetriebes produkt- und produktionsbezogen spezialisieren. Hierfür kommen insbesondere in Betracht: Rollensiebdruck, Bogensiebdruck, Körpersiebdruck, Technischer Siebdruck, Textilsiebdruck, Keramischer Siebdruck, Glassiebdruck.

Ausbildungsdauer: 3 Jahre

Ausbildungsinhalte
Aufbereiten analoger und digitaler Vorlagen in der Siebdruckvorstufe
Herstellen von Siebdruckformen
Drucken von Siebdruckprodukten
Analysieren von Arbeitsaufgaben.
Auswahl der passenden Materialien
Auftragsbezogene Produktionsplanung
Kontrolle und Steuerung des Druckprozesses
Messen und Prüfen
Anwenden von material- und produktbezogenen Druckweiterverarbeitungstechniken.

Wer mehr wissen will, hier gibt’s die
Ausbildungsordnung mit Erläuterungen (PDF, 628 KB ).
 

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