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Print bringt Vielfalt zum Ausdruck.

Der Informationsbedarf wächst immer weiter und mit ihm die Medienvielfalt. Das Kommunikationsnetz umspannt die ganze Welt. Printmedien haben einen Riesenanteil am gezielten Informationsfluss. Im privaten Alltag wie im Big-Business, in der Politik, Kultur, Wissenschaft und Forschung. Es gibt aber nicht nur dicke Fachwälzer oder Zeitschriften, Zeitungen, Magazine, Illustrierte, die uns mit den gewünschten Informationen versorgen. Manchmal sind es eher die kleinen, aber feinen Drucksachen, die weiterhelfen, beispielsweise Credit-Cards, Straßenkarten oder Reisetickets. Nicht zu vergessen die Produktverpackungen und Werbeposter, die den Marken erst das richtige Image verpassen.

Jede Drucksache ein Bestseller.

Bedruckt wird neben Papier so ziemlich jedes Material, ob Glas, Metall, Kunststoff oder Textilien. So haben Drucksachen vielfältige Einsatzgebiete und „Gesichter“, ob als zündende Lesestoffe, originelle Verpackungen, sachliche Geschäftsberichte oder andere Informationsträger in allen denkbaren, interessanten Aufmachungen. Mediengestalter gestalten die bunte, faszinierende Medienwelt mit – die Drucker sorgen für die „eindrucksvolle“ Wiedergabe von Text und Bild und Buchbinder sind für das Finishing zuständig.

Drucker sind Printoperator.

Drucker bedienen moderne Technik – bei Bogen- wie Rollendruckmaschinen. Das setzt Verständnis und Spaß im Umgang mit Elektronik und Mechanik voraus. Heute nennt man Drucker deshalb auch Printoperator, denn sie sind die qualifizierten „Fachleute“, die den gesamten Druckprozess steuern und regeln und dem Printprodukt das richtige Outfit verleihen. Die Funktionsabläufe der Maschinen muss man „im Kopf“ haben und die Mess-, Regel- und Steuertechnik im Griff. Digitale Drucksysteme sind heute Realität. Klar, dass bei so viel Technik die Druckfarben nicht mehr von der Hand gemischt und dosiert, sondern programmiert werden. Gute Augen und gutes Farbempfinden gehören auch dazu, um die originalgetreue Druckwiedergabe von Vorlagen zu erzielen.

Gemeinsamer Nenner.

Trotz unterschiedlicher Druckverfahren, also Flachdruck, Tiefdruck, Hochdruck, Digitaldruck, Siebdruck, gibt es eine Reihe ähnlicher Tätigkeiten. Vor Druckbeginn werden die Druckformen geprüft. Auch Angaben fürs Falzen und Schneiden müssen stimmen – wichtig für die Druckweiterverarbeitung. Beim Einspannen der Formen – bei Mehrfarbendrucken pro Farbe eine Druckplatte – ist Fingerfertigkeit gefragt. Ebenso beim „Einrichten“ der Maschine. Dazu gehört die Auswahl und das Einsetzen des geeigneten Bedruckstoffes. Auf seine Eigenschaften wird die Maschine, die Farbdosierung und das Tempo abgestimmt.

Laufende Kontrolle.

Während des Druckvorgangs prüfen und messen Drucker ständig die Druckqualität, Passgenauigkeit, Farbwerte und Farbdosierung. Um optimale Druckergebnisse zu erzielen, dient das Original, ein Andruck oder ein Proof als Orientierungshilfe. Durch das Zusammenspiel aller Komponenten, das Beherrschen der Maschinen und Hilfsgeräte aus dem „Effeff“ und durch Sorgfalt werden hohe Qualitätsansprüche erfüllt.

Wer den Bogen raus hat, ist total
von der Rolle – oder?

Es kommt darauf an. Verschiedene Größen beeinflussen die Entscheidung für die Ausführung eines Auftrags auf Bogendruck- oder Rollendruckmaschinen. Für große Auflagen, beispielsweise Zeitungen, eignet sich der Rollendruck; für kleinere Mengen unter Umständen der Bogendruck. Aber wie gesagt, es kommt darauf an.

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